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Monika Sieveking

Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960

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Monika Sieveking studierte ab 1964 Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Berlin (heute Universität der Künste Berlin). In einer Zeit, in der der Realismus geradezu verpönt war, wandte sie sich einer sozialkritischen, figürlichen Malerei zu. Unter dem Eindruck der Studentinnenrevolten von 1967/68 und ihrer Teilnahme an einer marxistischen Abendschule und trat in die SEW ein, die Sozialistische Einheitspartei Westberlins. Über deren Betriebsgruppen lernte sie die Belegschaft von Siemens kennen, darunter „Gastarbeiterinnen“, die sie fortan malte, wie im Gruppenbild mit Siemensarbeiterinnen (1973). Die Darstellung basiert auf Skizzen und Porträts, die Sieveking in engem Austausch mit den dargestellten Arbeiterinnen entwickelte und auch als Ausdruck von Solidarität verstand.

Das Interview mit Monika Sieveking fand im Rahmen der Ausstellung Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 statt.

Kamera und Schnitt: Luis Kürschner

Verfügbar seit 4. September 2026

3 Min

Deutsch

Englisch