Zwei Ziegen stehen auf einem Steinboden im Nebel
Ziegen im Hof von La Leprara, 1966
© Hans Werner Henze-Stiftung

Aufzeichnung vom 5. September 2026 durch Deutschlandfunk Kultur

Verfügbar ab 10. September 2026 bis 10. Oktober 2026

„Spaß machen“, so Henze, solle sein 1966 im Rahmen der Berliner Festwochen uraufgeführtes Konzert Musen Siziliens – dem Publikum ebenso wie den ausführenden Musiker*innen. Gleiches dürfte sich auch Johannes Brahms gedacht haben, als er in mannigfaltiger Liaison mit dem „wienerischen“ Dreivierteltakt seine Liebeslieder-Walzer für Gesang und Klavier zu vier Händen komponierte. Der RIAS Kammerchor Berlin widmet sich beiden Werken beim Musikfest Berlin, gemeinsam mit dem Klavierduo GrauSchumacher, das laut Süddeutscher Zeitung „das Klavierspiel für vier Hände perfektioniert“ hat, und Instrumentalist*innen der Jungen Deutschen Philharmonie. Als atmosphärischer Opener erklingt Henzes entrückt-geheimnisvolles Notturno. Die Leitung übernimmt Gregor Meyer.

Programm

Hans Werner Henze (1926–2012)   
Notturno (1995)
für Blasinstrumente, Kontrabass und Klavier
Serenade für Klaus Rainer Schöll

Musen Siziliens (1966)
Konzert für gemischten Chor, zwei Klaviere, Bläser und Pauken
auf Eklogen-Fragmente des Vergil

Johannes Brahms (1833–1897) 
Liebeslieder (1868/69)
Walzer für vier Singstimmen und Klavier zu vier Händen op. 52

Aufzeichnung des Konzerts durch
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