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Ohne Begegnungen mit Zeitzeug*innen droht der Holocaust in Vergessenheit zu geraten. Gemeinsam mit den Choreograf*innen Stefan Hahn und Rafaela Molina initiieren die Tänzer*innen auf der Basis von dokumentarischen Erinnerungen eine Suchbewegung für eine neue Erinnerungskultur, die Räume öffnet für Emotionen – aktivistisch, den Blick weitend und ins Mark treffend.
Produktion und Ensemble
Die grausamen nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen haben sich schon lange in die Geschichtsbücher eingeschrieben, doch haben wir sie wirklich aufgearbeitet – persönlich, gesellschaftlich? Ohne die Begegnung mit Zeitzeug*innen oder den Besuch von Gedenkstätten droht der Holocaust in Vergessenheit zu geraten und verliert sich in Abstraktion.
Von und mit
Lilith Luisa Beth, Anna Helene Bogumil, Amelie Chill, Nele Dinse, Marielouise Gebler, Anouk Gläser, Mara Griebe, Louisa Haberkorn, Nele Marie Herrmann, Kira Höller, Marie Jonas, Dinara Kuantova, Helena Matzky, Rabea Meyn, Julia Möckel, Paula Reeckmann, Liisa Tellervo Riedl
Stefan Hahn, Rafaela Molina – Choreografie, Konzept
Viktoria Kohalmi – Choreografische Mitarbeit
Annett Hunger – Ausstattung
Felix „Fifi“ Nicholson – Musik
Felix Grimm – Lichtdesign
Katja Lucke – Outside eye
Peter Chwalisz – Technik
Perform[d]ance – Produktion
Christian Klette – Grafik, Titelfoto