
Einen Musikstrom von enormer Kraft bringen das Lucerne Festival Contemporary Orchestra und sein neuer Leiter Jörg Widmann beim Musikfest Berlin auf die Bühne: Tutuguri von Wolfgang Rihm. Das Poème dansé aktiviert eine gewaltige Schlagwerk-Batterie und übersetzt den „fiebrigen Puls“ des gleichnamigen Gedichts von Antonin Artaud, welches die rituellen Tutugúri-Tänze der indigenen Bevölkerung Nordmexikos imaginiert, in eine mitreißende Musik.
Programm
Wolfgang Rihm (1952–2024)
Tutuguri (1980–82)
Poème dansé nach dem Gedicht Tutuguri aus dem Hörspiel Pour en finir avec le jugement de dieu von Antonin Artaud
für großes Orchester, Schlagzeuger, Chor vom Tonband und Sprecher
Konzertante Aufführung
I. Bild (Anrufung … das schwarze Loch …)
II. Bild (schwarze und rote Tänze … das Pferd …)
III. Bild (der Peyotl-Tanz … die letzte Sonne … der schreiende Mann …)
IV. Bild (Kreuze … das Hufeisen … die sechs Männer … der Siebte …)
Mitwirkende
Michael Engelhardt – Sprecher, Dramaturgie
Glenn Choe, Bárbara Ribeiro, Christoph Sietzen, Miguel Llorente Gil, Michele Di Modugno, Efe Sağıroğluları – Schlagzeuggruppe Teil II (IV. Bild)
Christoph Sietzen – Schlagzeugeinstudierung Teil II (IV. Bild)
Markus Güdel – Licht
Maxime Le Saux – Klangregie
Nina Steinemann – Kostüm Michael Engelhardt
SWR Vokalensemble (Chor vom Tonband, Einstudierung Rupert Huber)
Lucerne Festival Contemporary Orchestra
Jörg Widmann – Leitung
Aufzeichnung des Konzerts durch