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Natascha Ungeheuer
Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960
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Natascha Ungeheuer lebt und arbeitet seit 1962 in Berlin Kreuzberg. Mit ihrem langjährigen Partner Johannes Schenk brachte die Künstlerin, die hauptsächlich als Malerin tätig war, ab 1965 auch Theateraufführungen auf die Straßen von Kreuzberg und machte so die Kunstform für ein breites Publikum zugänglich. Dabei trat sie als Schauspielerin auf und schuf Bühnenbilder und ausdrucksstarke Masken, die auch aus der Ferne gut erkennbar waren. Durch ihre Interventionen im Kreuzberger Stadtraum wie zum Beispiel die Arbeit Der Sklavenhändler wollte Ungeheuer das Bewusstsein für die Lebensrealitäten der migrantischen Bevölkerung im Bezirk Kreuzberg schärfen.
Das Interview mit Natascha Ungeheuer fand im Rahmen der Ausstellung Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 statt.
Kamera und Schnitt: Luis Kürschner